ENDLICH !! Osterwanderung 2022

Auszug aus unserem Rüstbrief 2022:

15.04.2022 – 17.04.2022

 34. CVJM OSTER WANDER WOCHENENDE

Hallo Ihr Lieben, unsere Vorbereitungen zur Osterwanderung 2022 sind nun endlich abgeschlossen. Wir waren uns nach 2-jähriger Planungszeit sicher, dass wir die besten Strecken für unsere OW in Todtnauberg ausgearbeitet hatten. Dann wurden wir kurz vor Versand der letzten Unterlagen an Euch, die Teilnehmer, wieder zurück auf Los geschickt, da die JuHe in Todtnauberg unsere ebenfalls schon seit 2 Jahren bestehende Reservierung stornieren wollte. Also haben wir uns in aller Windeseile auf die Suche nach einer alternativen Jugendherberge, die unseren Ansprüchen gerecht wird, in unsere Kostenstruktur reinpasst und die am Ende auch noch Platz für unsere kleine Gruppe hat (Puh!). Letztendlich startete dann noch die Suche nach neuen, schönen Strecken. Wir hoffen, Ihr könnt daher verstehen und entschuldigt, dass wir erst so kurz vor Start unserer Tour Euch mit den notwendigsten Informationen versorgen.

Liebes Orgateam: VIELEN, VIELEN DANK FÜR EUREN EINSATZ!

Tag 1:

Nachdem sich fast alle 14 Teilnehmer am Wanderparkplatz Fohrenbuck eingefunden haben, ging es nach einer schönen Begrüßung und einer kurzen Andacht los. Warum nur fast alle 14 Teilnehmer? Leider hat sich einer aus unserem Orgateam mit dem bösen „C“ angesteckt und musste leider zu Hause bleiben – was sehr sehr schade war. 

Das erste große Highlight war nach kurzer Wanderung die Burg Rötteln. An der Burg musste schon die erste Pause gemacht werden um unsere leckeren mitgebrachten Sachen zu verspeisen – leider fand sich niemand der uns ein Feuer machen konnte und so wurden die mitgebrachten Maultaschen kalt gegessen.
Die Besichtigung der Burg war für fast alle ein Muss. Es wurden Türme bestiegen, die Aussicht genossen und jedes Gewölbe wurde mit viel Interesse angeschaut. Dabei vergaßen wir total die Zeit, da wir ja auch noch ein paar km zu Wandern hatten. Aber unser Orgateam kennt uns ja mittlerweile und hat genug Zeit dafür eingeplant 😉 Zum Ende der Wanderung kamen wir noch an der „Wolfsgrube“ vorbei, gut, alle hatten sich was anderes darunter vorgestellt. Aber sie war eindeutig als Wolfsgrube ausgeschildert. 11 km waren geschafft. Die Fahrt zur JuHe dauerte nur kurz und nach dem Einchecken und der Zimmerverteilung konnten wir bei kühlen Kaltgetränken und gutem Essen auf der sonnigen Terrasse den Abend genießen. So verging der erste Tag wie im „Flug“. 

Tag 2:

Nach dem Frühstück wurden die Lunchpakete gepackt und dann ging es auch schon los. Wir mussten an diesem Tag doch einige Höhenmeter absolvieren (und das ohne den einheimischen Pfad). Unterwegs überquerten wir die Schweizer Grenze bei St. Chrischona und schauten uns von außen das Kloster an. Am Fuße des angrenzenden Fernsehturms machten wir die wohlverdiente Mittagspause. Nach einer guten Stärkung nahmen wir die nächsten Kilometer in Angriff. Teils über schöne Trampelpfade ging es runter nach Inzlingen.

(ein weiterer Auszug aus dem Rüstbrief)

Dort werfen wir einen Blick in den Innenhof des traumhaft schönen Wasserschlosses. Je nach Zeit, Lust und Platz können wir dort noch einen Kaffee genießen, bevor es mit einem kleinen Anstieg aus Inzlingen raus, wieder zurück zur JuHe geht 

Tja, da ja einer unserer Orgaguides fehlte, blieb uns dieses Highlight verwehrt. Nach anstrengenden 12 km kamen wir alle zwar müde aber zufrieden wieder an der JuHe an. Alle? Nein, nicht alle. Zwei junge Mädels die noch nicht genug von der Wanderung hatten machten noch den naheliegenden Waldseilgarten für 2h unsicher. Da wir ja keinen Kaffee und Kuchen an dem Wasserschloss bekommen haben, machten sich ein paar Wanderer auf, uns leckeren Kuchen zu besorgen. Auch hierfür ein großes Dankeschön. Abends, beim gemütlichen Beisammensein genossen wir die Abendsonne mit netten Unterhaltungen auf der Terrasse und später wurde noch fleißig gemeinsamem gespielt.

Tag 3:

Am Ostersonntag wurden wir im Aufenthaltsraum mit netten kleinen Ostergeschenken überrascht. Hier nochmal vielen Dank an die fleißigen Bastler. Nachdem die Zimmer geräumt wurden, ging es auch schon zur letzten Wanderung mit dem Auto nach Kandern. Der 6km lange Wanderweg führte uns durch die Wolfsschlucht. Urig, mystisch und sehr interessant kamen wir an hohen bizarren Felsen und kleine Höhlen vorbei was den Eindruck erwecken konnte, man wäre in einer anderen Welt. Die sagenumwobene Höhle „die Einsiedelei (Eremitage) Bruderloch“ war hochinteressant. Die Legende (im Jahr ca. 1688) handelte von dieser Höhle namens Bruderloch. Ein ehemaliger Klosterbruder aus Venedig soll dort gehaust und Gold hergestellt haben. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir in Kandern die diesjährige Osterwanderung ausklingen. Alle waren hochzufrieden und wir möchten uns hier nochmals bei den Organisatoren recht herzlich bedanken.

Wir freuen uns schon auf die nächste Osterwanderung.

Zwei eurer Mitwanderer