Kajakausfahrt I: Schwarzwald

Am 26.3.22 ging es für 17 fleißige Paddlerinnen, darunter auch Neukanutinnen, in den Schwarzwald an die Enz. Um 8 Uhr wurde der Transit am Alberhaus gepackt. Danach wurde mit dem Vereinsbus und weiteren Autos der Parkplatz am Rand von Birkenfeld angefahren. Dort angekommen wurde alles ausgepackt und die Kajaks wurden für die Fahrt hergerichtet. Während man sich die Paddelkleidung überstreifte, wurde der Proviant, welcher aus Müsliriegeln bestand, eingepackt. Nach einiger Zeit, in der die Autos an den Zielpunkt geparkt wurden, ging es endlich los. Die Paddlerinnen wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Jede der Gruppen hatte 3-4 erfahrene Paddlerinnen, die den Neukanutinnen der Gruppe vorrausgefahren sind. Da die Enz zu der Zeit ziemlich wenig Wasser hatte, wurden die Steine zur Herausforderung. Der Blick war immer auf die steinfreien Zonen gerichtet. Es gab aber auch Neukanutinnen, die die Steine freiwillig oder auch nicht anvisierten und aufsetzten oder kenterten. Innerhalb der Gruppen gab es viele Aufgaben oder Herausforderungen. Am Anfang musste fast jedes Kehrwasser angefahren werden oder man übte eine saubere Seilfähre auf die andere Seite des Flusses. Auch an Späßen in den Gruppen fehlte es nicht. So wurde z.B. mit Sand oder Bällen geschmissen. Es gab ein paar Stellen, die schwierig waren und genaue Anweisungen benötigten, um nicht schwimmen zu gehen. Nach 2½ h und 5-6 km am Zielpunkt, ein Parkplatz im Industriegebiet in Pforzheim, wurde entschieden, die Strecke noch einmal zu fahren. Also wurden alle Kajaks wieder aufgeladen und zum Ausgangspunkt gefahren. Und so wurde die Enz noch einmal heruntergefahren. Diesmal konnte jede Gruppe mal den einen oder anderen Anfänger vorfahren lassen und die Steine konnten erfolgreich umfahren werden. Nun trauten sich die Neukanutinnen auch selbstständig zu fahren und mutiger zu werden. Nachdem am Transit wieder alles auf- und eingeladen und alle umgezogen waren, ging es noch in das Restaurant JJs Raugrund. Das Motto hieß: „Genieße das Schnitzel“. Also bestellten fast alle Schnitzel. Manch einer unterschätzte die Größe des XL Schnitzels. Dennoch, ob klein, groß oder XL, das Schnitzel bekam viel Lob. Um 21 Uhr wurde am Alberhaus alles wieder ausgepackt und aufgeräumt. Danach fuhr jeder müde und mit vollem Bauch nach Hause.


Ein großes Dankeschön für diesen tollen Tag auf der Enz geht an die Organisator*innen Lea, Niklas und Soppi. Vielen Dank! Eure Amelie 🙂