Bericht der Jugendreferentin

„Die Jugendreferentin sieht man auch irgendwie nie.“ 

Wenn man nach meiner Anwesenheit im Büro geht, dann kann das schon wahr sein. Denn während des Lockdowns im ersten Halbjahr habe ich das Büro so gut es eben geht gemieden. Seit die Lockerungen da sind, habe ich soviel außer Haus zu tun, dass ich auch eher seltener im Büro bin. 

Aber was genau macht denn die Jugendreferentin den ganzen Tag? 

Eines meiner Arbeitsfelder ist die Mitarbeiterschulung und -Förderung. Dazu gehört das Traineeprogramm. Seit Mai habe ich unter anderem immer dienstags die Jugendleiterschulung geleitet. 

Doch Mitarbeiterschulung und Förderung beinhaltet noch ein bisschen mehr. Dazu gehört zum Beispiel, dass ich im ersten Halbjahr fast wöchentlich die neuen Verordnungen durchgegangen bin und diese dann der Jugendgruppe und dem Zeltlagerteam weitergegeben habe, damit auf dessen Grundlage die Jugendarbeit nicht wieder pausieren muss. 

Ein weiteres Arbeitsfeld ist TEN SING. Bis zu den Sommerferien fand TEN SING ausschließlich online statt. Meine Aufgabe bestand und besteht auch weiterhin darin, die TEN SINGer zu unterstützen und mit meiner Kollegin dafür zu sorgen, dass die Motivation hochgehalten wird, auch wenn die Zahl der TEN SINGer*innen aktuell auf 20 gesunken ist. Zu TEN SING gehört das wöchentliche Treffen zunächst online, seit den Sommerferien wieder in der Kreuzkirche, das Vorbereiten auf das ProWo und die Durchführung selber. 

Der dritte Arbeitsbereich ist das Zeltlager. Wer selber schonmal beim Zeltlager mitgearbeitet hat, weiß was für Vorbereitungsaufwand dahintersteckt. In diesem Jahr hatten wir die Schwierigkeit neben dem Auseinandersetzen mit dem Virus auch das extrem schlechte Wetter, dass uns auch während des Lagers immer wieder zu Umplanung bewogen hat. Dennoch konnten 80 Teilnehmende und 33 Mitarbeitende schöne Tage in Erpfingen erleben. Außerdem habe ich in diesem Jahr in Kooperation mit dem Landesjugendwerk eine Jugendfreizeit ins Leben gerufen, bei der ich zwar nicht selber dabei war, aber das ein oder andere Gespräch im Vorfeld war von Nöten. 

Mein vierter Arbeitsbereich ist vermutlich der Arbeitsbereich, der am wenigsten wahrgenommen wird, gleichzeitig aber auch der wichtigste ist. Zu diesem Arbeitsbereich gehört die komplette Gremienarbeit, wie die Vorstandssitzung, Mitgliederversammlung oder aber auch das Ausarbeiten unseres Präventionsschutzkonzepts. Des Weiteren gehört dazu der Austausch mit anderen Jugendreferent*innen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, sowie die Fortbildungen. Des Weiteren gehört zu diesem Arbeitsbereich die Öffentlichkeitsarbeit. So haben wir seit diesem Jahr einen Instagramaccount, der mal mehr und mal weniger Zeit einnimmt. 

Auch wenn man es nicht immer sieht, was ich gerade am arbeiten bin, so kann ich sagen, dass ich mich nicht über mangelnde Arbeit beschweren kann. Nichts desto Trotz werde ich immer dienstagvormittags im Büro anzutreffen sein. 

Am Ende meines Berichts, möchte ich allen Mitarbeitenden des CVJMs danken, ohne sie wäre meine Arbeit nicht möglich. Danke dafür, dass Ideen und Projekte umgesetzt werden können. 

Astrid Wieder