Freizeitstätte Erpfingen – Winterdienst und Baumfällung

Auch wenn unsere Freizeitstätte in Erpfingen leider seit November vergangenen Jahres pandemie bedingt nicht mehr belegt war, muss dennoch regelmäßig nach dem Haus geschaut werden. Ein unbemerkter Ausfall der Heizung während der Wintermonate könnte unter Umständen fatale Folgen und Kosten mit sich bringen. Deshalb fahren Matthias Nicolaus und Achim Schilling immer wieder nach Erpfingen, um nach dem Rechten zu schauen. Zwischenzeitlich haben wir auch eine Wetterstation installiert, mit welcher wir über eine App auf dem Handy aktuell die Außen- und Innentemperatur abrufen können, was während der Kälteperiode im Februar mit knapp bis minus 20° C sehr entspannt für uns war. Konnten wir doch stets sicher sein, die Heizung läuft.

Doch auch Anlass bedingt waren wir das ein oder andere Mal oben. Im Gegensatz zu den vergangenen beiden Wintern, gab es dieses Mal doch wieder einigen Schnee auf der Alb. Um die direkte Zufahrt zum Haus jederzeit zu gewährleisten, wurde mehrfach Schnee geräumt. Dank unserer hervorragenden Geräteausstattung auch kein größerer Aufwand mehr. Hier bewährte sich unserer im vergangenen Jahr neu angeschaffte Rasentraktor mit Allradantrieb bestens. Mit ihm kann nun auch ohne Ketten bergauf der Schnee zur Seite geschoben werden und die Schneefräse erledigt dann den Rest.

Doch kaum waren die Schneetage vorbei, stand Ende Februar – rechtzeitig vor der Schonfrist – eine Baumfällaktion an. Seit Jahren wird darüber diskutiert, die zwischenzeitlich zum Teil mächtigen Tannen an der Feuerstelle zu fällen. An einem sonnigen aber kalten Samstagmorgen trafen sich vier kräftige, nicht mehr ganz so junge Vereinsmitglieder und schritten zur Tat. Die am größten gewachsene, am nächsten zur Feuerstelle stehende und vom Feuer am meisten in Mitleidenschaft gezogene Tanne sollte gefällt werden. Das Fällen war dann auch nicht das Problem. Ein präzise gesetzter Fällkeil und der richtige Schnitt dazu und die Tanne lag flach. Aufwendiger gestaltete sich die Aufräumaktion. Erst als die Tanne flach auf dem Boden lag, erkannte man wie mächtig sie doch war. Die Äste waren im unteren Bereich so ausladend, dass man ungestreift unter dem Stamm hindurch gehen konnte. Nun gibt es dank den Helfern Matthias Nicolaus, Marc Louia, Hartmut Marder und Achim Schilling, zumindest wieder für eine gewisse Zeit, genügend Feuerholz an der Feuerstelle. 

Alle waren sich am Ende einig – ein schöner Tag, der mit Bier und der ersten diesjährigen Grillwurst an der Feuerstelle endete.

Achim Schilling

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