53. CVJM Brot für die Welt CVJM Weltdienst Aktion

Dieses Jahr lief alles ganz anders: kein Posaunenchor, keine Waffeln, kein Glühsaft, keine große Mithelferanzahl. Und trotzdem eine erfolgreiche Aktion, mit jeweils nur 3 Mitarbeitern Lars Konermann, Marco Gohl und Günther Digel.

Dazu kamen dann Daniel Beyer, Dr. Richard Vogt und Mechthild Röhm, die schon von Anfang an einmal dabei waren und sich immer noch bereitfinden, mit zu machen. Das ist einfach nachahmenswert!

Und wie immer am Samstag morgens, muss ich 8 bis 12 Gefäße mit Christrosen meinen 25 m langen Weg bis zum Auto tragen, dann den beladenen Hänger anhängen und die beiden Hauptengagierten Lars und Marco abholen. Am Markt dann alles entladen vor die KSK tragen und aufbauen, während ich das Auto wegfahre.

Am Ende muss bis zur Eröffnung mit Pfarrer Michael Dullstein alles fertig sein. Die Lautsprecheranlage laufen. Leider muß es dieses Jahr Posaunenmusik aus der Konserve aus dem CD Player tun. Das ging dann aber über das Mikro, weil kein Kabel zur Verfügung stand, den CD-Player anzuschließen.
Der Klang der Posaunen und die Reden waren bis zum Weltladen gut zu hören! 

Pfarrer Dullstein erinnerte an die weltweiten Aufgaben von Brot für die Welt. Hilfen für benachteiligte Menschen im Ausland und auch hier über die Diakonie.
Günther Digel stellt die Projekte vor in Nigeria eine YMCA Schule und in Bolivien ein Coronaprojekt. Aber da geht der Verkauf schon los, kaum dass wir da sind, da stehen schon die ersten Kunden da: „Christrosen bitte.“ Das Wetter war am ersten Samstag mit viel Sonnenschein wunderbar, so daß wir ohne Marktschirm aber immer mit Maske verkaufen konnten. Viele langjährige Kunden und Freunde von Brot für die Welt kommen zu uns. Selbst einer der Zwillinge von Oberbäckermeister Sautter aus Eningen, bei dem wir einmal mit der Jungendgruppe Bonhoeffer 800 Brote machen ließen und anschließend zum Vesper eingeladen wurden oder der ehemalige Kantor der Mauritiuskirche. Unsere Jugendlichen vergessen auch, nicht trotz Corona, bei Café Sommer immer ein Sträußchen abzugeben. Und tatsächlich waren gegen 13 Uhr fast alle Christrosen weg! Einige hatten wir noch bei Seite gelegt für den Gottesdienst im Hohbuch. Der Ertrag war mit 1152.- € auf dem Markt und im Hohbuch mit 200€ sehr gut. Am zweiten Samstag war das Wetter etwas weniger schön. Duster und trübe aber trocken. Das ist schon mal wichtig, damit die Waren vom Fairen Handel nicht nass werden. Wie jeden Samstagmorgen dieselbe Prozedur inkl. Abholung der Jugendlichen. Die Aktion lief nur sehr schleppend an, des Wetters wegen aber am Ende lief es doch ganz gut: Wir hatten auch hier einige Christrosen zurückgehalten wegen des Gottesdienstes in der Kreuzkirche. Der Verkauf erbrachte doch erstaunliche 1269.- € sowie nach dem Gottesdienst noch weitere 170€.

Am dritten Samstag war es sogar etwas regnerisch und wir öffneten den Marktschirm. Diesmal half Mechthild Röhm mit. Der Verkauf erbrachte doch 1100.-€ und nach dem Gottesdienst immerhin auch noch 222 €.

Am vierten Aktionstag war es erstmals kühler als an den anderen Tagen und trotzdem lief der Verkauf sehr gut. Dr. R. Vogt war diesmal mit dabei.
Obwohl ich 1000 Christrosenblüten bestellt hatte, lief das auch dieses Mal sehr gut, mit über 1850.-€ war das erstaunlich viel Umsatz. Ein Rest von Blüten sollte dann bei der Einführung von Astrid Wieder in der Mauritiuskirche verkauft werden, mit 110€. Dank vieler auf der Bank eingegangener Spenden ergab die Aktion nach Abzug aller Kosten für Weltladenwaren, Kalender und Christrosen einen Reinerlös von über 8160€ (Stand 10.1.21). 

Herzlichen Dank an alle Erdnussspender Edeka, Zondler und Metro. Dank an die Jugendlichen die sich jeden Samstag engagierten und das schon viele Jahre. Dank an Ulrich für Schirm für das Layout für den tollen Flyer. Dank den Barspenden vom CVJM Mitgliedern an alle treuen Marktkäufer, die unseren Stand sehr schätzen. Wir liefern seit 39 Jahren eine hervorragende langlebige Blütengestalt. Dank auch an die Kreissparkasse für den idealen überdachten Platz. Dank an die Stadt, die den Stand genehmigt hatte mit entsprechenden Corona Auflagen, die wir im Vorfeld angegeben hatten. Und dann heißt es wie bei Olympia nicht in vier Jahren sondern in diesem Jahr wieder wie jedes Jahr, vielen Dank an alle Spender!

Günther Digel