Skiwoche mit Hindernissen in Hägerau – Der Jungfamilienkreis berichtet!

Am späten Samstagvormittag ging es auf den Weg nach Hägerau, im schönen Lechtal.

Wie bereits vor zwei Jahren haben wir dort das „Haus Martin“ für uns in der Faschingswoche in Beschlag genommen und wollten dies in 2020 wiederholen.

Gut gelaunt trafen wir uns bei stürmischem aber dennoch schönem Wetter in Münsingen um gemeinsam (zumindest 3 von 4 Familien) unsere Fahrt Richtung Hägerau aufzunehmen.

Die Fahrt dorthin verging wie im Fluge und ohne große Hindernisse. Dass die uns noch erwarten – hätten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht erahnen können…

Gegen kurz vor 16:00 Uhr kamen wir am Haus Martin an. Auf dem Parkplatz vor dem Hause standen noch Autos und 3 nette junge Leute vertrieben sie die Zeit. Der eine (Max wie wir später erfuhren) lag in der Sonne auf der Bank, zwei junge Freuen tranken einen Kaffee und unterhielten sich nett. 

Erstaunte Gesichter auf beiden Seiten, ließen erahnen: „Da stimmt was nicht“.

Schnell war klar: Ein Buchungsfehler lag vor!

Mittlerweile war auch Familie Hepper, welche eigentlich nur etwas später anreisen wollte, auf dem Weg in Richtung Hägerau. Sofort unterrichteten wir sie, dass ein Weiterfahren keinen Sinn macht und wir nun erstmal eine Unterkunft finden müssten. 

Spannende Sache im völlig überfüllten Lechtal nach einer Unterkunft für 11 Personen zu suchen – die dortige Touristeninformation konnte sich ein Lachen nicht verkneifen – war aber dennoch sehr in Sorge und bemüht uns weiterzuhelfen. 

Nach etlichen Versuchen – endlich ein Treffer. Die Landhaus-Pension „Seehof“ in Füssen hatte noch 5 Doppelzimmer und ein Einzelzimmer frei. Kurze Absprache und 3, 2, 1 unsers!

Mit minimalistischem Handgepäck zogen wir ein und machten uns direkt auf den Weg in das nächstgelegene Restaurant. Aber wie hätte es anders sein können. Die erste Anlaufstelle war völlig ausgebucht und hatte keinen Platz für uns 11 hungrige Mäuler.

Der zweite Versuch bei einer Pizzaria war genauso ernüchternd, aber das Herz der Italienischen „Nonna“ war so groß, dass Sie uns ohne groß zu zögern die komplette Theke leer räumte,  damit wir unsere Mägen mit Pizza und Pasta ruhig stellen konnten. 

Am Sonntagmorgen trafen wir uns gegen 09:00 Uhr zum gemütlichen Frühstück. Wir hatten ja keine Eile – ein Einzug wäre vor 12:00 Uhr eh nicht möglich gewesen.

Familie Hepper war bereits auf dem Weg zu uns und stieß dann beim Parkplatz bei den Königsschlössern in Füssen zu uns.

Da an einem Sonntagvormittag auch schon um 10:00 Uhr die Schlange vor dem Ticketschalter einige Meter lang ist, entschlossen wir uns einfach zur Marienbrücke zu spazieren. Die Marienbrücke lies Maximilian II seiner Frau Marie hoch über der Pöllatschlucht errichten, um besser in die Berge zu gelangen. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf die Rückseite von Schloss Neuschwanstein

Nach dem Spaziergang ging die Fahrt dann zum zweiten Mal in Richtung Hägerau. Die Zimmerverteilung war schon vorab geklärt worden, daher wusste jeder hinter welcher Tür sein Bett für diese Woche auf ihn wartete.

 Am Abend machten wir Pizza und Salat.  Stand auch schon so auf dem Essensplan – den Spontanitaliener hatte ja keiner vorhersagen können ☺

Mit einem Spieleabend und dem Ein oder Anderem Gläschen ließen wir den ersten gemeinsamen Abend ausklingen.

Für die meisten von uns war das Wetter am Montag nicht so einladend – daher ging nur der harte Kern auf die Piste. 

Am Dienstag waren wir dann fast komplett auf dem Saloberkopf bei Schröcken anzutreffen. Ein tolles Skigebiet – von blau bis schwarz  – für jeden was dabei! Da das Wetter für die nächsten Tage recht stürmisch und grau vorhergesagt war, entschlossen wir das kleinere aber durchaus reizvolle Skigebiet Jöchelspitze aufzusuchen.

 Am Donnerstag hatten wir einen sonnigen Start in diesem Skigebiet – aber auch hier lies die Sonne  sich nur in homöopathischen dosen sehen und das gewohnte grau übernahm die Führung. Aber davon ließen wir uns nicht einschüchtern. Gut gestärkt, nach einen Snack in der Sonnalm, machten wir bis zum bitteren Ende (bis die Gondel die Fahrt einstellte) die Piste unsicher. Ein paar gingen dann noch in das Hallenbad/Sauna in Steeg solange der Rest sich um das Abendessen kümmerte.

Am Freitag teilten sich die Gruppen in Skifahrer, Eisesser, Kässesuppenvertilger, Spaziergänger und Krankenpfleger auf. Wie jeden Abend ließen wir auch diesen in geselliger Runde mit Honrochsen, Ligretto & Co. ausklingen. 

Dann war die Woche schon wieder vorbei. Nach dem Frühstück am Samstag wurde das Haus wieder auf Vordermann gebracht – blitzeblank bereit für die nächste Gruppe.

Gemütlich fuhren wir vom Hof und kehrten in das Schwabenländle zurück.

Danke Martin für die Organisation! Geb´s zu das kleine „Highlight“ am Samstag war ein Freundschaftstest. Sorry, aber so was haut uns nicht vom Hocker – mit guten Freunden gehen wir durch Dick und Dünn, koste es was es wolle ☺ 

Liebe Grüße Nathalie 

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