Auf zu neuen Ufern

Einige von Euch haben es vermutlich schon mitbekommen: Ich habe eine neue Stelle angetreten. Als Gemeindediakon stellt man sich irgendwann die Frage: „Wie lange kann ich als Jugendreferent arbeiten?“ Nach 10 Jahren beim CVJM, meiner ersten Stelle, stand irgendwann ein Rollenwechsel an. Vor kurzem ergab sich eine Möglichkeit mich weiterzuentwickeln ohne die Jugendarbeit oder die Erfahrungen, die ich darin machen konnte, ganz aufgeben zu müssen. Nach meiner Bewerbung wurde ich zum Koordinator des Reutlinger Kids-Konzeptes gewählt und kann meine Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen einbringen. Als Fachberatung unterstütze ich nun die Arbeit von Sozialarbeiter*innen in 11 Stadtteilen.

Da diese Chance gleichzeitig auch mit sich bringt, einige meiner Herzensangelegenheiten hinter mir lassen zu müssen, ist mir dieser Schritt sehr schwergefallen. Die neue, spannende Arbeit bedeutet für mich unter anderem auch: Kein Zeltlager mehr im Sommer, kein TEN SING jeden Freitag, keine Rollenspielgruppen im Hohbuch, kein Jugendfrühstück mehr. All das vermisse ich schon jetzt. Damit verbunden sind viele Beziehungen zu Menschen, die mir sehr wichtig geworden sind, auch außerhalb der Gruppen und Mitarbeiterkreise.

Es bleibt mir „DANKE!“ zu sagen für eine erfüllende, lehrreiche, sehr schöne und manchmal auch anstrengende Zeit. Danke, dass ich in vorgetretene Fußstapfen treten durfte und Altbekanntes weiterführen konnte. Danke, dass ihr mir auch ermöglicht habt, Neues auszuprobieren und eigene Fußstapfen zu hinterlassen. Danke für alles kritische Hinterfragen, für alle Begleitung, Unterstützung und Freundschaft.

Da die neuen 50% meiner Stelle über das Evangelische Stadtjugendwerk Reutlingen organisiert sind, habe ich das Glück, nur zwei Büros weitergezogen zu sein. Wir verlieren uns somit hoffentlich nicht aus dem Blick und ich hoffe, viele von Euch öfter wiedersehen zu können. Wenn auch in anderer Funktion.

Euch allen im CVJM wünsche ich Gottes reichen Segen. Möge er Eure wichtige Arbeit mit jungen Menschen begleiten. Ich hoffe, dass bald eine Nachfolger*in für meine Stelle im Verein gefunden wird und dass auch sie oder er im CVJM Reutlingen Altbewährtes weiterführen und zusammen mit Euch Neues schaffen kann.

In Verbundenheit

Florian Kern, Gemeindediakon

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