Manchmal bringt die beste Planung (fast) nichts

An einem Sonntag Mitte September wollte der Jungfamilienkreis den zweithöchsten Berg Reutlingens besteigen. Hatte es sich doch bei der Jahresplanung gezeigt, daß es tatsächlich jemanden aus unserer Gruppe gab, der noch nie auf dem Georgenberg war. Die Planung für die kleine Wanderung stand sehr schnell:

Treffen um 11 bei Schulzens, kleiner Empfangsumtrunk, schnell ´ne Wurst (oder so) auf den Grill und ab auf den Berg – sind ja nur 25 Minuten. Danach den Rückweg als ausgedehnten Spaziergang durch den Wald mit Abschlußkaffee (oder so) wieder bei uns.

Tja, so war der Plan… 

Den ersten Teil der Planung schafften wir locker. Umtrunk, Grillen, Essen – kein Problem.

Allerdings war genau am diesem Sonntag das Wetter unglaublich schön. Die Sonne brannte herunter, es war mollig warm und die Sitzgelegenheiten auf der sonnenverwöhnten Terrasse zu bequem. 

Durch die Wärme und dem vollen Bauch träge geworden, war die Motivation, den Berg zu erklimmen sehr schnell dahin. Also saßen wir erst noch ein Weilchen, dann noch ein wenig, redeten, tranken und saßen abschließend noch ein Weilchen, bevor wir es dann doch tatsächlich noch schafften, uns die Wanderschuhe anzuziehen und loszogen.

Binnen kürzester Zeit waren wir oben, genossen die schöne Wärme und den tollen Ausblick.
Allerdings konnten wir den Gipfel nur kurz genießen, da es oben von Wespen und Bienen (oder waren es Erdhummeln ?) nur so wimmelte.

Beim Abstieg entschieden wir uns dann für den kurzen Weg zurück auf die Terrasse.
Nach der Anstrengung und bei der Hitze mußte der Flüssigkeitshaushalt wieder auf ein gesundes Niveau  gebracht werden.

Alles in Allem war es eine schöne kleine Wanderung ohne große Anreise.
Kleines Schmankerl noch zum Schluß:
Leider konnte eine Familie nicht an der Wanderung teilnehmen – und ratet mal, wer ausgerechnet nicht mit auf dem Georgenberg dabei war… ☺

Frank

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