Wenn der Berg ruft – lassen wir uns vom Jungfamilienkreis nicht zwei Mal bitten!

Dieses Jahr ging es auf die Stuttgarter Hütte. Die Stuttgarter Hütte ist eine Alpenvereinshütte in den Lechtaler Alpen. Sie liegt in Tirol knapp an der Grenze zu Vorarlberg in Österreich und liegt auf 2310m Höhe.

Damit wir uns schon sachte an die bevorstehenden Höhenmeter gewöhnen konnten, trafen wir uns am Samstag,den 06.07.2019, in Undingen, auf der schönen schwäbischen Alb.

Gegen 07.30 Uhr fuhren wir im Konvoi, durch mir bis dato völlig fremden Örtchen, gefühlt kreuz und quer über die Alb. Die Polizei hatte wohl einen Hinweis bekommen und führte extra für uns eine Kontrolle ein – aber puhhh – wir duften passieren und konnten unsere Fahrt nach Zürs fortsetzen.

In Zürs (1717m) angekommen, zogen wir unsere Wanderschuhe an und zurrten die Rucksäcke fest… schon ging es los. Wir hatten uns entschieden, die Hütte durch das schöne Pazieltal über die Trittalpe zu erklimmen.

Mit dem Rucksack auf dem Buckel und der Sonne im Nacken ging es zunächst einen steilen Fahrweg entlang. Doch als wir diesen hinter uns lassen konnten, wurden wir mit einer traumhaften Landschaft belohnt.

Der weitere Weg war ein einfach nur wunderschön. Über kleine Brücken und reißenden Bächle, weiter durch kleine Schneefelder – immer begleitet von pfeifenden Murmeltieren um uns herum.

Als wir mehr als die Hälfte hinter uns gelassen hatten, verteilten wir uns an einem kleinen Hang entlang des Weges und machten Rast. Wir ließen uns unser Mitgebrachtes schmecken und konnten gestärkt die letzte Etappe antreten.

Auf der Hütte angekommen belohnten wir „Großen“ uns erstmal mit einem Radler und genossen die Aussicht. Die Kids zogen die Schuhe aus und schlitterten barfuß auf dem kleinen Schneehang, gegenüber der Hütte den Berg herab. Ich würde sagen – beide Parteien „Groß“ und „Klein“ hatten ihren Spaß dabei!

Ein kleines Team wollte noch das Gipfelkreuz erklimmen, wurde dann vom schlechten Wetter kurz vor dem Kreuz überrascht und musste den Rückweg antreten.

Der starke Wind pfiff um´s Haus und der ein oder andere Blumentopf zierte nicht mehr die Fensterbank, sondern verteilte sich samt Inhalt über der Bank vor dem Haus! 

In geselliger Runde verbrachen wir im Warmen einen netten Abend mit Kartenspielen und netten Gesprächen.

Pünktlich zur Nachtruhe zogen wir uns in unser Matratzenlager zurück.

Am nächsten Morgen wurden wir von dicken Wolken, welche sich förmlich um den Berg legten, begrüßt. 

Nach dem Frühstück räumten wir unser Lager und machten uns auf den Rückweg.

Damit die Regenhosen und Regenjacken (vor allem die megacollen Hard-Rock Café Cape´s) nicht umsonst mit hochgeschleppt wurden – kamen diese dank Regen auch noch zum Einsatz.

Da das Wetter einen zweiten Versuch, über den Gipfel absteigen zu können, leider auch nicht zugelassen hat, sind wir den gleichen Weg wieder abgestiegen.

Die Kids machten eine Challange aus dem Zählen der Salamander auf dem Weg hinab – es war eine reine Freude das „hier ist noch einer … jetzt sind es schon 20“ zu hören.

Wieder bei den Fahrzeugen angekommen ging es im Konvoi  – natürlich kreuz und quer – nach Reutlingen zurück. Ein gemeinsames Essen auf dem Weg ließen wir uns natürlich nicht nehmen und kehrten noch zu SchniPoSa und & Co. in ein nettes, rustikales Restaurant ein.

Danke an das Orgateam Dirk für das tolle Wanderwochenende.

Freu mich auf das nächste Mal.

P.S. Für Sammy nehmen wir keine Getreidehundeleckerlies mehr mit J

Nathalie 

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