Der Sturmbock hat nun seine Inschrift mit seiner Geschichte

Was lange währt wird endlich wahr! 

1997 beim 750 jährigen Marienkirchen Jubiläum wurde auf Initiative des CVJM mit einem Festzug ein Sturmbock durch die Stadt mit einem Pferdefuhrwerk eingefahren und neben der Marienkirche aufgebaut, als Erinnerung an das Motiv für den Bau der Kirche. 2013 war der Fichtenstamm kaputt und musste Anfang 2014 erneuert werden und ist jetzt aus Eiche.

 Nachdem bereits 1999 eine Inschrift für den Sturmbock unter der Hand von Herrn Dr. Gmeinhardt auf Initiative von Ulrich Seeger entstand, ließen wir den Text auf einer Metallplatte eingravieren. Aber der erste Druck hatte einen Schreibfehler. Also ließ ich nochmals eine neue Inschriftenplatte bei der Firma Sautter Repro und Druck herstellen. Wir, Ulrich Seeger und ich übergaben die Metallplatte an die Marienkirchengemeinde. Und da tat sich auch lange Zeit nichts, bis zu dem Umstand dass die Platte irgendwann verloren ging. Also ließ ich nochmals eine Neue herstellen. Damit ging ich zum Amtsleiter vom Amt für öffentliche Ordnung und hatte schon einen Ortsvorschlag für die Tafel dabei.

Der Sturmbock

Aber dann kam der Straßenumbau an der Marienkirche dazwischen und wieder ruhte die Anbringung der Tafel. Im Jahr 2018 machte ich einen erneuten Anlauf beim Amt. Nach Anhörung und Fotoübergabe mit der neueren Angabe über einen möglichen Anbringungsort der Tafel direkt am Metallkopf des Sturmbocks und mehreren Anfragen was geht, verwies man mich an Herrn Dr. Deigendesch, Geschichtsreferent der Stadt, der beurteilen sollte, ob die Tafel in Sinne der Historie angebracht werden kann, auch im Blick auf die Regelungen, die für allgemeine Infotafeln gelten. Nach einem ausführlichen Gespräch mit ihm bekundete Herr Dr. Deigendesch die Sache positiv. Und nun ist die Tafel angebracht und für jedermann/frau, die auf dem Sturmbock sitzen, ist erkennbar, worauf sie sitzen. Es freut mich, dass der Sturmbock ausgiebig als Sitzgelegenheit genutzt wird. Immer wieder sitzen Menschen darauf oder Pärchen sitzen küssend da oder es warten so Schüler/innen auf den Besuch im Naturkundemuseum.Vielen Dank an die städtische Verwaltung und an die TBR, die die Tafel sauber anbrachten .

Günther Digel

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