CVJM Jugendgruppe Hohbuch Rollenspielgruppen

Nun haben fast alle in der Hohbuch Jugendgruppe ihr Abitur in der Tasche. Da darf man jedem ganz herzlich dazu gratulieren, die erste große Stufe des Lebensabschnittes geschafft zu haben, die erst den weiteren Weg der Jugendlichen ermöglicht. So sind schon einige zum Studium weg in Stuttgart oder Heidelberg, und weitere werden folgen. Einige konnten hier in der Nähe ihr Studium beginnen andere sind weg gezogen. Und dennoch kommen manche immer wieder zurück zu unseren Veranstaltungen, wie Ten Sing oder Brot für die Welt oder gar dem Bürgerempfang.  Dies hat offenbar eine prägende Auswirkung auf die Jugendlichen ausgestrahlt. Und bei Ten Sing sind auch manche noch immer dabei, auch wenn sie in der Gruppe nicht mehr sind. Und dennoch merkt man ihre innige Zugehörigkeit auch bei Brot für die Welt. Einer der Abiturienten hat sogar unser diesjähriges Projekt in Paraguay wegen der Nachhaltigkeit als Thema für sein mündliches Abitur in Ethik ausgewählt. Ich hatte ihm dann die Materialien zugemailt und die Brot für die Welt Adresse gegeben. Er hat den Lehrer dies vorgelegt. Das war für unsere Aktion eine ganz  besondere Sache. Und für mich eine große Bestätigung, dass unsere Arbeit für Brot für die Welt Früchte erwachsen lasst. Nun sind leider am Donnerstag viele Feiertage und die Pfingstferien, so dass keine Gruppenstunden stattfinden, wenngleich das Bedürfnis danach immer wieder angefragt wird. Aber für uns Leiter ist es auch mal schön, frei zu haben. Zwischenzeitlich leite ich die Gruppe seit 15 Jahren mit und dennoch ist immer wieder schön, alle beisammen zu bekommen. Wir beginnen meist mit einer Anwärmphase bei Bretzeln und Süßigkeiten.  Man redet über Alles und Jenes,  bevor es dann mit den Rollenspielgruppen losgeht. Zurzeit sind es zwei Gruppen mit 5-6 Mitspielern. Bevor es los geht muss immer die Geschichte der letzten Stunde kurz erzählt werden. Manche haben es auf dem Handy gespeichert und dort aufgeschrieben, andere versuchen es aus dem Gedächtnis. Anschließend gibt der Spielleiter die neue Geschichte in kurzen Zügen vor. Wir Mitspieler müssen nun versuchen, zusammen mit unseren darzustellenden Charakteren die Geschichte mit Leben zu erfüllen. Aber Vorsicht! Bei allem Geschehen spielt auch der 6-zählige und der 20-zählige Würfel mit – und nicht immer nach den Wünschen der Spieler. So macht das Spiel oft einen großen Bogen und Umwege werden nötig. Zurzeit beteiligen wir uns an einem Wettlauf mit anderen Mitkämpfern, um unser Fahrzeug sicher zum Ziel zu führen. Trotz widriger Umstände. Und natürlich spielt auch die umgebende Umwelt einen Einfluss auf dem Weg, den man einschlagen muss. Schwierige Umstände sind zu meistern und mit Würfelglück und eigenem Instinkt kommt man voran. Aber da der Weg auch ein Stück des Zieles bedeutet wird der Weg oft wichtiger als das Ziel, das man dennoch erreichen will. Trotz verschiedener kritischer Umstände. So wird es also nach den Ferien und dem Kirchentag weitergehen, und es ist nicht ausgemacht, wie die Geschichte ausgehen wird. Das heißt, es bleibt spannend. Das ist das Schöne daran, auch dass man miteinander zusammen spielen muss. Natürlich muss man sich da auch wehren. Dazu hat man verschiedene Waffen und Hilfsmittel mit großer Wirkkraft, die man gemäß seinem Charakter einsetzen kann. Es ist immer ein spannendes Spielen und vor allem sehr kreativ.                                                                            

Günther Digel

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