Brot für die Welt Preisverleihung in Berlin

Jubilaeumsfeier 60-Jahre Brot fuer die Welt.(c) 2018 Kathrin Harms

Ende November war eine kleine Delegation des CVJM Reutlingens bei Brot für die Welt in Berlin eingeladen, Günther Digel, Marco Gohl und Lars Konermann von der CVJM Hohbuch Jugendgruppe. Nach dem Treffen im Diakonischen Werk Berlin am Nordbahnhof wurden im Foyer die Arbeitsweise von Brot für die Welt in Afrika und Asien von Menschen aus diesen Regionen dargestellt. Dann waren die Gäste von Brot als Brotbotschafter zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Dabei wurden die Preisträger von 14 Anmeldungen von den diakonischen Werken der Landeskirchen vorgestellt.

Zum Beispiel das Vorbereitungsteam des „Brot für die Welt“ Festes aus der ev. Kirchengemeinde Palmbach-Stupferich in Karlsruhe, das seit 1978 dieses Fest  mit der ganzen Ortschaft feiert.

Oder die Aktionsgruppe „Bike and Help“ der ev. Jugend in der Pfalz in Kaiserslautern für Ihre Benefiztouren zugunsten der Anti AIDS Foundation South Afrika.

Des Weiteren die Brot für die Welt Brot Botschafter/innen, die mit vielseitigen Veranstaltungen und Aktivitäten Brot für die Welt in Württemberg ein Gesicht geben.

Frau Marianne Bartels erhält den Brot Preis für ihr Engagement seit 2009 in der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit mit Senioren in der Pfalz.

Und Günther Digel wird für sein seit 1967 und seit 1971 als Leiter der Aktion für sein andauerndes Engagement in Konfirmanden und Jugendarbeit für Brot für die Welt ausgezeichnet.

Ein hochkarätiges Team hat die Preise ausgelotet: Siehe Dezember Heft.

Die Ausgwählten stellten sich nach dem Essen dann kurz vor.

Danach konnten wir die Besonderheiten des Gebäudes von Brot für die Welt/Diakonie Berlin von der innovativen Belüftung bis zur besonderen Heizung erfahren und waren auch auf dem Dach mit den Solaranlagen und der Lüftung mit einem herrlichen Blick über Berlin.

Am Abend gab es im Deutschen Theater Berlin zuerst eine kleines Büffet und dann eine Präsentation verschiedener Brot für die Aktivisten von verschiedenen Kontinenten. Ein Chor leitete mit Lollypop Melodien den Abend ein. Die Aktivisten wurden persönlich befragt nach ihrer Motivation und den Aussichten für ihre Arbeit. Dabei wurde deutlich, dass Brot immer mit einem Partner vor Ort den Kontakt sucht, der dann die Arbeit leitet. Auch die Preisgekürten von Mittag wurden per Leinwandvideo vorgestellt. Dazu musste sich die jeweilige Gruppe oder Person, die man in die ersten Reihen gesetzt hatte, umdrehen, damit die Besucher die Geehrten sehen konnten. Da konnten wir sehen, dass das Theater rappevoll besetzt war. Ein Einhandtrommler trommelte auf einer großen Trommelfläche nur mit zwei Händen einen wunderbaren Sound. Danach gab es noch ein sehr reichliches Büffet und ich konnte außer Stefan Hoffmann vom Nigeria Ausschuss des ejw, Bischof July und die Präsidentin von Brot für die Welt Frau Füllkrug-Weitzel als bekannte Gesichter erkennen und mit ihnen sprechen.

Die Unterkunft im Gästehauses Lazarus des Diakonischen Werkes war hervorragend und lag zentral sodass man die Stadt leicht erreichen konnte. Den Donnerstag hatten wir noch Zeit bis zum Heimflug, so dass wir das Technikmuseum besuchen konnten, mit seinen unglaublichen und reichen Exponaten zur Eisenbahn, dem Schiffsbau, der Flugtechnik und vieles Andere

Ein kleinerer Stadtspaziergang zeigte uns auch, was inzwischen an Zufahrten zum Schutz von Weihnachtsmärkten angebracht wurde. Dann nutzten wir noch die Zeit für einen Kinobesuch am Potsdamer Platz mit 3-D Brille, wo in einem riesigen Kino am späten Mittag nur 18 Personen anwesend waren. Gegen 21 Uhr sollten wir wieder am Flughafen sein. Es war eine sehr interessante Begegnung mit Menschen und Brot für die Welt.

Günther Digel

 

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