Wanderung zur Pfälzer Hütte im Freistaat Liechtenstein

Am Samstagmorgen um 6 Uhr machten wir uns (fünf Frauen, ein Auto ……) entspannt auf den Weg nach Liechtenstein.
Unser Navi  führte uns zielsicher über die Schweizer Autobahn (ohne Plakette) ins Fürstentum Lichtenstein nach Malbun.
Punktgenau als wir loswandern wollten, zog ein heftiges Gewitter mit Starkregen auf.
Somit war unser erstes Event, ein Café zur Lagebesprechung zu suchen. Nach 1½h Stunden kamen dann die ersten Sonnenstrahlen hervor und somit starteten wir unsere Bergtour auf dem Fürstin-Gina-Weg zur Pfälzer Hütte. Gewiss war Fürstin Gina von Liechtenstein – mit bürgerlichem Namen Georgina von Wilczek – zu Lebzeiten eine zierliche Person. Wer deswegen erwartet, dass es sich beim Fürstin-Gina Weg um einen gemütlichen Spaziergang am Liechtensteinischen Rheinufer handelt, der liegt vollkommen daneben. Der Fürstin-Gina- Weg ist ein anspruchsvoller Höhenweg durch die grandiosen Berglandschaften an der Liechtensteinisch-Österreichischen Grenze. Dabei war der 2359 m hohe Augstenberg der höchste Punkt unserer heutigen Tour. Nachdem wir den Augstenberg erfolgreich bezwungen hatten, ging es weiter zur Pfälzer Hütte (2108 m) unserem Endziel für heute. Den Namen hat die Hütte übrigens, weil sie 1927 von Berggängern aus der Pfalz gebaut wurde. Endlich angekommen, belohnten wir uns mit einem wohlverdienten Radler ;-).
Die Hüttenwirtin Elfriede Beck führte uns zu unserem Schlafgemach unter das Dach der Hütte. Ein gemütliches Matratzenlager allein für uns fünf Ladies reserviert, inklusive Einschlafhilfe mit Kuhglockengebimmel vor unserem Fenster.
Wir teilten uns die Hütte jedoch mit 48 anderen Bergfreunden, deswegen wurde es am Abend in der Gaststube auch sehr gemütlich. Dank einer Wandergruppe aus dem Schwarzwald wurde es ein feuchtfröhlicher Liederabend.
Nach einer etwas unruhigen Nacht entschieden wir uns für einen zweiten Gipfelsturm.
Da die Pfälzer Hütte am Fuße des Naafkopfes (2571m) liegt, erklommen wir auch noch diesen Gipfel bei strahlendem Sonnenschein. Für Bergwanderer ist er ein sehr beliebtes Gipfelziel. Der Normalweg von Norden, ohne besondere Schwierigkeiten (T2), beginnt bei der Pfälzerhütte (2108m) vom Liechtensteiner Alpenverein, für den Aufstieg benötigt man etwa eine Stunde. Etwas schwieriger (T3) mit Kletterstellen I ist der Aufstieg aus Süden von der Alp Ijes (1934m).
Von dort aus kann man auch auf eine Hüttentour zur Mannheimer Hütte und weiter über die Schesaplana zur Totalphütte starten.
Unser Abstieg führte uns dann über das Naafkopftal vorbei an der Alpe Gritsch wieder in die Zivilisation in das malerische Dörfchen Malbun.

Und wer von Euch jetzt Lust bekommen hat diese Tour auch mal ab zu wandern dem stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Petra und Moni

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