Was für ein Wochenende . . .

Im Jahressplan des Jungfamilienkreises stand „Wanderwochenende auf die Kaltenberghütte“. Und so trafen sich am letzten Juniwochenende 18 Wanderer morgens um 7:00 am Treffpunkt auf der Alb, um an den Arlberg zu fahren – trotz großem Bedauern dreier Kinder, die wegen Konficamp oder Schule nicht mitgehen konnten.

Vorbereitung ist alles – kurzer Materialcheck, die Route besprochen, eine kurze Stärkung – dann wurde zügig in Sankt Christoph gestartet und bis zur ersten Pause stramm marschiert – und schon nach ca. 3 Minuten in genau dieser ersten Pause das erste Gruppenbild geschossen.

Über den Paul-Bantlin-Weg mit genügend Zeit für Fotos, Vesper und Bestaunen der schönen Bergwelt wurde das Ziel Kaltenberghütte nach so ca. 4 Stunden erreicht. Während die Eltern Ihre Energiespeicher wieder füllen mussten, erkundeten die Kinder mit der noch immer vorhandenen Energie die Bergseen, kletterten und spielten bis zum Abendessen. Zeitgleich mit uns veranstaltete auch die DAV Sektion Reutlingen die jährliche Alpenrosenausfahrt zum Start in die Sommersaison auf die eigene Sektions-Hütte. Dadurch gab es abends in der ausgebuchten Hütte einen richtigen Hüttenabend mit Akkordeon und Gitarre sowie den typischen Hüttenliedern. Einen herzlichen Dank gilt den DAV´lern, die uns nicht nur haben teilhaben lassen, sondern uns auch teilweise aktiv in die Performance mit eingebaut haben.

Nach einer deutlich zu kurzen Nacht, in der die Kinder sich die beiden 4-Bett-Zimmer teilen mussten und die Eltern im 10er Matratzenlager schlafen durften, ging es morgens nach dem Frühstück kurz nach 8:00 schon los. Eine kleine Gruppe ging den Weg vom Vortag zurück zum Auto, um schneller beim ersehnten Eis zu sein. Die andere Gruppe wollte über den Berggeistweg noch ein paar Hundert Meter hoch und dann gemütlich in insgesamt 4-5 Stunden zurück zu den Autos gehen. Am höchsten Punkt angekommen waren die Maroiköpfe (2529m) deutlich zu sehen. Erst hatte einer die Idee dort noch kurz vorbeizuschauen, dann noch einer, dann – was soll ich sagen – kuschelten sich unsere Grundschüler zur Amelie in die Mittagssonne und der Rest eroberte den Gipfel.

Mit der letzten Kraft ging es zurück zu den Autos, das ersehnte Eis gekauft, staufreie aber umleitungsreiche Rückfahrt und gemeinsamer Abschluss bei örtlichem Italiener am Treffpunkt auf der Alb rundeten die gelungenen Wandertour ab.

Doch was wir gemeinsam können geht getrennt genauso gut. Freut Euch liebe Leser auf den Bericht in der kommenden Ausgabe, in der wir getrennt auf Tour gingen: Männertour, Frauentour und zumindest großteils elternloses Kindervergnügen.

Dirk

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