Hallo! Ich bin Kücki, eine kleine Wildwasserente

Mein Nest habe ich am Ufer der Loisach. Ich habe vier weitere Geschwister und stolze Eltern. Meine Eltern legen viel Wert darauf, dass wir in einer natürlichen Idylle aufwachsen. Dort wo der Fluss und das Ufer noch naturbelassen ist. Jeder Tag machen wir einen Ausflug auf die Loisach. Die Loisach liegt am Fuße des höchsten Berges im deutschen Lande. Man nennt den Berg die Zugspitze. Wir teilen den Fluss mit Paddlern, Fische und badenden Menschen. Die Paddler haben jede markante Wildwasserstelle einen Namen gegeben. Da gibt es den Dom, das Treppenhaus, das Schlüsselloch und eine Schwallstrecke. Schon lustige, aber treffende Bezeichnungen. Letzten Sonntag haben wir unseren üblichen Ausflug gemacht. Da kam aus Richtung Gries ein rotes Fahrzeug aus Reutlingen, mit der Beschriftung CVJM. Acht gut gelaunte junge Menschen kamen aus dem Fahrzeug. Auf dem Anhänger waren bunte Boote. Sie haben abgeladen, und waren nach einer Autoumstellaktion kurz darauf auf dem glasklaren Wasser. Man hatten die Paddler Spaß auf dem Fluss. Ich bewunderte ihr Können. Vor lauter Staunen habe ich auf dem Fluss meine Familie verloren. Ich quietschte den Fluss hinter, so dass mich meine Familie hören konnte. Dabei habe ich auch die Aufmerksamkeit der Paddler auf mich geweckt. Ganz vorsichtig paddelten Sie an mir, so dass mir nichts passierte. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich Sorgen um mich machten. Zum Glück wartete meine Familie im nächsten Kehrwasser auf mich. Da war ich aber froh. Insgesamt habe ich die jungen Paddler drei Mal hintereinander auf dieser Strecke gesehen. Die Gruppe war ganz schön motiviert und auch richtig nett zueinander. Die Paddler verabschiedeten sich bei mir und teilten mir mit, dass Sie sicherlich nächstes Jahr wieder auf der Loisach paddeln.

Die Wildwasserente aus dem Loisachtal

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