Der Jungfamilienkreis wandert zum Bolberg

Eigentlich wollten wir am Sonntag, der auch zugleich Muttertag war, in den Schwarzwald zum Karlsruher Grat, um dort zu wandern. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Der Karlsruher Grat ist ein ungefähr 400 Meter langer Felsgrat bei Ottenhöfen, über dem eine alpine Route mit Kletterpartie führt, die aber bei nassem Regenwetter doch zu gefährlich geworden wäre.

Also musste schnell ein Ersatzprogramm her. Der Wetterbericht sagte bei uns im Ländle durchwachsenes Wetter voraus, und die Niederschläge vom Schwarzwald sollten uns erst ab ca. 15:00 Uhr einholen

Also trafen wir uns in Öschingen am Friedhof. Dort angekommen wurden die Mütter erst einmal mit einem Gläschen Prosecco empfangen. Das lockerte die Oberschenkel-Muskulatur immens, doch das wurde mancher Mutter am ersten Aufstieg zum Verhängnis.

Über einen sehr steilen, aber schönen Weg wanderten wir den Albaufstieg auf den Filsenberg (801,5m üNN) hinauf. Dieser Weg führte uns an wunderschön blühenden Wiesen der schwäbischen Alb entlang, bis zum herrlichen Aussichtspunkt Teufelsloch mit Ausblick auf Mössingen und Talheim und weit darüber hinaus.

An der Feuerstelle am Teufelsloch machten wir alle zusammen ein großes Feuer, es gab Würstchen und Fleisch am selbst geschnitzten Stecken.

Dann ging es über einen weiteren Aufstieg zum Gipfel des Bolbergs, (880,8 m ÜNN) mit Ausblick auf den Rossberg, einer außerordentlich schönen Grillstelle und Ausblick ins Tal bis zum Atlantik, wenn es nicht so diesig gewesen wäre.

Auch rasteten wir kurz ein zweites Mal, da manche Kids eine Erholungspause brauchten während die anderen beim Dreistöcklesverstecki noch lange nicht genug hatten.

Wir folgten unserem Rundwanderweg weiter hinab ins Tal über einen Zickzack-Trampelpfad. Auf dem restlichen Waldweg zurück zum Friedhof in Öschingen taten so langsam aber sicher allen die Füße weh, und wie sich herausstellte waren wir insgesamt 17 km und etliche Höhenmeter weit gelaufen.

Auf der Friedhofsmauer gab es zur Belohnung einen Marmorkuchen.

Vielen Dank an Alle, insbesondere an Familie Schulz, die den tollen Alternativwanderweg heraussuchten. Es war ein wunderschöner Muttertag. Bei uns im Ländle isch halt au schee!

Petra Hepper

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